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Liebe Patientinnen und Patienten,
meine Kassenpraxis ist mit 30.9.2017 geschlossen.

Alles über meine Nachfolgerin ab Jänner 2018 und darüber
wie Sie mich von Oktober- Dezember erreichen können
und was ich als Wahlärztin für Sie tun kann,
habe ich hier für Sie aufgeschrieben:

http://www.zuckertante.at/triff-die-tante/kassenpraxis-rodaun

Es war eine schöne Zeit in Rodaun.

Danke für viele Erlebnisse, Begegnungen, Gespräche.

Ihre Susanne Pusarnig
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Home Die Diagnose... DM 2

Diabetes mellitus Typ 2

Wenn bei Ihnen ein erhöhter Blutzucker, und dann Diabetes mellitus 2 neu entdeckt wurde, empfehle ich Ihnen, als erste Information meinen "Diabetes-Weg" mit mir entlang zu spazieren.

Mindestens 5% der Menschen in Mitteleuropa sind Diabetiker, davon sind ca. 90% Typ 2-Diabetiker.
Typisch für einen beginnenden Typ 2 Diabetes sind:

  • Bevorzugtes Vorkommen bei über 40-jährigen
  • In der Regel Übergewicht
  • Langsame Entwicklung der Beschwerden
  • Entdeckung der Erkrankung häufig zufälligerweise bei einer Routineuntersuchung
  • Schlecht heilende Wunden
  • Neigung zu Infektionsanfälligkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung

Der Blutzuckerspiegel ist erhöht und der Körper kann Kohlenhydrate wie Zucker nur ungenügend verwerten.
Typ-2-Diabetes wurde früher auch als nicht insulinabhängiger Diabetes oder Altersdiabetes bezeichnet, da er in der Regel nur bei älteren Menschen auftrat. Heute findet sich diese Form des Diabetes zunehmend auch bei übergewichtigen Jugendlichen. Man nimmt an, dass die Zahl der Typ-2-Diabetiker in den nächsten Jahren noch weiter steigt, da die Menschen immer übergewichtiger und älter werden.

Rund 95 Prozent der Diabeteserkrankungen sind dem Typ-2 zuzuordnen, nur etwa fünf Prozent dem Typ-1.

Der Typ-2-Diabetes beginnt schleichend und wird oft erst sehr spät erkannt.

Eine Vorstufe des Typ-2-Diabetes ist die so genannte pathologische Glukosetoleranz: Der Körper kann Kohlenhydrate nicht mehr ganz richtig verwerten. Die pathologische Glukosetoleranz ist häufig von Übergewicht, hohem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten und erhöhten Harnsäurewerten begleitet.
Diese Symptome bzw. Erkrankungen werden unter dem Begriff "Metabolisches Syndrom" zusammengefasst.

Im Verlauf des Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar anfangs genügend oder sogar übermäßig Insulin, jedoch kann der Körper das angebotene Insulin nicht verwerten. In diesem Fall liegt eine Insulin-Verwertungstörung (Resistenz) vor.

Behandlung

Typ-2-Diabetiker werden je nach Stoffwechsellage mit oder ohne Medikamente behandelt. Insbesondere regelmäßige und ausreichende Bewegung und ein angepasster Ernährungsplan wirken sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Bei Übergewicht ist das vorrangige Ziel die Verringerung des Gewichtes, nicht unbedingt auf ein "Idealgewicht". Schon 5% Gewichtsabnahme reichen, um den Stoffwechsel zu verbessern - das wäre eine Gewichtsabnahme von nur 5kg bei einem Menschen mit ca. 100 kg Körpergewicht!

Am Beginn des Diabetes (Frühphase) können fettarmes Essen und Bewegung vollkommen genügen, um normale Blutzuckerwerte zu erzielen.
Wenn diese Maßnahmen möglichst gut durchgeführt werden, kann der Einsatz von Insulin bzw. Medikamenten durch lange Zeit entfallen.

Sollte der Blutzuckerspiegel dennoch keine zufrieden stellenden Werte erreichen, werden blutzuckersenkende Tabletten und/oder Insulin eingesetzt.

 
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