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Liebe Patientinnen und Patienten,
meine Kassenpraxis ist mit 30.9.2017 geschlossen.

Alles über meine Nachfolgerin ab Jänner 2018 und darüber
wie Sie mich von Oktober- Dezember erreichen können
und was ich als Wahlärztin für Sie tun kann,
habe ich hier für Sie aufgeschrieben:

http://www.zuckertante.at/triff-die-tante/kassenpraxis-rodaun

Es war eine schöne Zeit in Rodaun.

Danke für viele Erlebnisse, Begegnungen, Gespräche.

Ihre Susanne Pusarnig
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Home Die Behandlung... Insulin spritzen?

Insulin spritzen?

1922: Teddy Rider ist 5 Jahre alt – seit knapp einem Jahr wissen seine Eltern, dass er Typ 1-Diabetes hat. Sein Köprer kann fast kein Insulin mehr herstellen – er magert immer mehr ab, sein Matrosenanzug ist ihm viel zu groß, er wird immer müder und kann kaum mehr stehen. Wie vor ihm  alle Menschen mit Typ 1 Diabetes hat er keine Chance zu überleben – außer er bekommt das damals noch ganz neue „Wundermedikament“ von Dr. Banting und Dr. Best. Der hatte ein Jahr davor begonnen, mit einem experimentellen  Pankreas- (Bauchspeichledrüsen-)Extrakt die ersten Patienten zu behandeln und hat nun eine eigene Praxis für Diabetiker eröffnet. Im Juli bekommt Teddy Insulin –1923 ist er ein fröhlicher, gesunder Bub – und Dr. Banting erhält zusammen mit Dr. McLeod den Nobelpreis für Medizin – für die Entdeckung des Insulins.

1990 ist Ted Ryder 74 jahre alt – und hier  auf einem Video zu sehen – ein gesunder alter Herrr, der ohne Spätschäden mit seinem Typ 1 -Diabetes alt geworden  ist!

DAS ist Insulin – lebensnotwendig für Typ 1-Diabetiker.

Wenn die Bauchspeichelrdrüse eines Typ2-Diabetikers nicht mehr genug Insulin herstellen kann, und wenn dann die „Zuckertabletten“ nicht mehr helfen – dann werden die Blutzucker-Werte immer höher und höher, und der hohe Zuckergehalt im Blut schädigt die Blugefäße. Bei sehr hohen Werten wird man müde, durstig, grantig, schwach... wie der kleine Teddy Ryder. Da braucht man auch als Typ 2 –Diabetiker Insulin.

Viele Leute fürchten sich erst ein wenig vor der Insulin-Spritze und davor, nun „abhängig“ oder „schwere Diabetiker“ zu sein.  Das Insulin-Spritzen tut aber weniger weh als das Blutzucker-Messen. Wenn die Bauchspeichledrüse kein Insulin mehr produzieren kann, ist es die „natürlichste“ Behandlung, das fehlende Insulin zu geben – es muss nunmal gespritzt werden, da es als Eiweiß-Molekül nach dem Schlucken sofort im Magen zerstört würde. Deshalb: wenn die „Zucker-Einstellung“ trotz Tabletten immer schlechter wird: rechtzietig auf Insulin umstellen!

 Viele Diabetiker sind dann ganz überrascht, wie gut es ihnen geht, wenn sie wieder genug Insulin im Blut haben : „Viel früher hätt ich spritzen sollen! – Ich fühle mich so viel besser, bin leistungsfähiger und fröhlicher“...

Auf den nächsten Seiten finden Sie Informationen zur Frage „wann umstellen“? , zu den verschiedenen Insulin-Arten (schnelle, langsame, Misch-Insuline)und unter „Insulin-Strategien“ gibt’s informationen,  WIE man nun Insulin einsetzen kann.
 
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