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Liebe Patientinnen und Patienten,
meine Kassenpraxis ist mit 30.9.2017 geschlossen.

Alles über meine Nachfolgerin ab Jänner 2018 und darüber
wie Sie mich von Oktober- Dezember erreichen können
und was ich als Wahlärztin für Sie tun kann,
habe ich hier für Sie aufgeschrieben:

http://www.zuckertante.at/triff-die-tante/kassenpraxis-rodaun

Es war eine schöne Zeit in Rodaun.

Danke für viele Erlebnisse, Begegnungen, Gespräche.

Ihre Susanne Pusarnig
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Home Der Anfang... Was tun?

Was kann ich selbst tun?

Das Wichtigste nach der Diagnose "Diabetes mellitus" ist sicher, sich viel viel Information zu holen.

Lassen Sie sich von NIEMANDEM einreden, Sie hätten "nur ein bisschen" Diabetes!

Sie müssen selbst zum "Spezialisten" für Ihre Stoffwechsel-Störung werden, je mehr Sie darüber wissen, desto besser können Sie mit Ihrer Erkrankung umgehen, desto unabhängiger und selbständiger werden Sie im Umgang mit Essen, Therapie... Wenn Sie z.B. an einer Lungenentzündung erkranken, wird Ihnen Ihr Arzt ein wirksames Antibiotikum verschreiben. Es mag ganz interessant sein, genau zu verstehen, wie dieses wirkt - erforderlich ist das nicht, um gesund zu werden! Denn nach einigen Tagen geht's Ihnen besser und Sie können bald geheilt die Krankheit vergessen.

Nicht so beim Diabetes - der wird Sie nun ein Leben lang begleiten. Es ist immer möglich, eine Behandlungsform zu finden, die auf Ihr Leben, Ihren Rhythmus, Ihre Arbeitsbedingungen usw. "zugeschnitten" ist.

Aber gerade beim Diabetes gilt: mehr Wissen um Zusammenhänge, Wirkung von Medikamenten, Insulin, Bewegung, Essen usw. usw... auf den Blutzucker - bringt mehr Flexibilität für Ihr Leben. Wissen und Selbstkontrolle des Blutzuckers gibt Ihnen die Möglichkeit, eigenverantwortlich mit dem Diabetes umzugehen und eine gute Diabetes-Einstellung in Ihrem Alltag zu erreichen.

Jeder Patient, jede Patientin mit Diabetes mellitus 2 sollte möglichst bald eine Gruppenschulung besuchen. Solche Kurse werden in den Wiener Diabetes-Ambulanzen angeboten, vereinzelt auch in Ordinationen von Ärzten, die sich speziell mit Diabetes beschäftigen. Die zu finden ist nicht ganz einfach, "Diabetologie" ist in Österreich kein eigenes Fach, also findet man diese Ärzte in den Listen der "Fachärzte für Innere Medizin" im Telefonbuch. In meiner Ordination gibt es regelmäßig solche Kurse.

Eine ganz ausgezeichnete Möglichkeit ist es, sich an eine der beiden Wiener Selbsthilfe-Gruppen zu wenden. Dort bekommen Sie sofort Kontakt zu anderen Diabetiker und werden mit Tipps und Erfahrungen versorgt.

Es kann auch eine große Hilfe sein, einmal auf eine spezielle Diabetes-Kur zu fahren, sich dort 3 Wochen lang nur mit dem Diabetes zu beschäftigen. Im Rahmen einer Diabetes-Kur ist Zeit für eine ausführliche Schulung, miteinander Kochen, eine Durchuntersuchung vor allem auch auf das Vorliegen diabetes-spezifischer Schäden, man kann in Ruhe neue Medikamente oder Therapie-Strategien ausprobieren....

 
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